Miguel Artín Caetano Jorge Albert Mallebrera

Artículo redactado y revisado por Jorge, Miguel y Caetano

Du achtest auf dich. Du trainierst, ernährst dich gut und versuchst, ausreichend zu schlafen. Aber sicher gibt es Tage, an denen du genauso müde aufwachst, wie du ins Bett gegangen bist, oder anhaltende Gelenkbeschwerden hast. Schuld daran ist oft nicht deine Routine, sondern das künstliche Licht, dem du jeden Tag ausgesetzt bist.

Du brauchst keine Schlaftabletten. Du musst verstehen, wie blaues Licht deine Zellen und die Melatoninproduktion beeinflusst. Genau um solche Fragen zu klären, haben wir Wellbeinn University ins Leben gerufen – einen Kanal, auf dem wir die Theorie zu Gesundheit und Regeneration in praktische Tipps „übersetzen“, damit du weißt, was in deinem Körper passiert und wie du zu Hause etwas dagegen tun kannst.

In diesem neuen Video erklärt dir Miguel (CEO und Physiotherapeut bei Wellbeinn) ganz einfach, worin der Unterschied zwischen rotem Licht und Infrarotlicht besteht. Er zeigt dir, wie du es anwenden musst, damit es wirklich wirkt, und warum Bildschirme am Abend deinen Schlaf beeinträchtigen.

1. Rotes Licht vs. Infrarotlicht: Wann du welches verwenden solltest

Viele fragen uns, warum es in den Panels zwei verschiedene Lichtarten gibt. Miguel erklärt es im Video sehr gut: Der entscheidende Unterschied liegt in der Eindringtiefe. Die Nanometer (nm) zeigen, wie tief jede Lichtwelle in deinen Körper eindringt. .

Rotes Licht wirkt auf den äußeren Bereich (Haut, Hautmale oder Falten). Wenn du jedoch Linderung für ein entzündetes Knie oder einen verspannten Muskel suchst, brauchst du Infrarotlicht. Es ist unsichtbar, kann aber tief eindringen und so Entzündungen von innen heraus lindern.

Was möchtest du lösen? Empfohlene Lichtart Was bewirkt es in deinem Körper?
Akne, Falten oder Narben Rotlicht (650 nm) Stimuliert die Kollagenbildung und beschleunigt die Heilung oberflächlicher Wunden.
Gelenk- oder Muskelschmerzen Infrarotlicht (850 nm) Dringt tief in das Gewebe ein, reduziert Entzündungen und repariert Fasern.
Schlaflosigkeit und chronischer Stress Infrarot- und Rotlicht Reguliert das zentrale Nervensystem und bereitet den Körper auf die Ausschüttung von Melatonin vor.
Allgemeine sportliche Regeneration Kombinierte Therapie (beide) Lädt die Zellmitochondrien auf, während gleichzeitig oberflächliches und tiefes Gewebe repariert wird.

2. Der Fehler bei der Anwendung zu Hause, durch den es völlig wirkungslos wird

Ein gutes Rotlichtpanel nützt nichts, wenn du es wie eine „leuchtende Dekoration“ verwendest. Im Video besprechen wir den häufigsten Fehler bei der Verwendung des Panels.

Viele Menschen tragen ihre Feuchtigkeitscreme oder ihr Serum auf und stellen sich dann vor das Licht, weil sie glauben, dadurch die Wirkung zu verstärken. Falsch. Die Creme wirkt wie ein Spiegel oder Filter und blockiert die Photonen, bevor sie die Mitochondrien deiner Zellen erreichen.

💡 Effektives Wellbeinn-Anwendungsprotokoll:

  1. Haut: Sie muss vollständig sauber sein. Kein Make-up, keine Cremes, kein Sonnenschutz, kein Schweiß und keine Kleidung.
  2. Exakter Abstand: Positioniere dich 15 bis 30 Zentimeter vom Panel entfernt. Wenn du dich weiter entfernst, nimmt die Bestrahlungsstärke drastisch ab und du verlierst die tiefgreifenden Vorteile.
  3. Konstanz vor Dauer: Es ist besser, jeden Tag 10 Minuten zu trainieren als sonntags eine ganze Stunde. Die Zelle braucht häufige Reize.

3. Wie blaues Licht dein Melatonin blockiert

Das Problem bei der Handynutzung im Bett ist, dass das Licht des Bildschirms dein Gehirn täuscht. Da es sich um kaltes Licht handelt, glaubt dein Körper, dass es noch Tag ist, und stoppt abrupt die Melatoninproduktion. Deshalb schaltest du das Handy aus, schließt die Augen, aber dein Kopf läuft weiter auf Hochtouren und hindert dich daran einzuschlafen. 

Doch es geht nicht nur darum, wie lange du zum Einschlafen brauchst. Selbst wenn du schließlich vor lauter Erschöpfung einschläfst, führt diese vorherige Lichtexposition dazu, dass dein Schlaf deutlich oberflächlicher ist. Da du nicht in die Tiefschlafphase gelangst, passiert das Übliche: Der Wecker klingelt, du lagst etwa acht Stunden im Bett, aber du wachst mit dem Gefühl auf, überhaupt nicht erholt zu sein.

4. Nutze Rotlicht und finde zu erholsamem Schlaf zurück

Rotlicht bewirkt genau das Gegenteil. Da sein Farbton dem eines Sonnenuntergangs ähnelt, versteht dein Körper, dass der Tag zu Ende geht, und entspannt sich ganz von selbst. Wenn du dein Rotlichtpanel eine Weile vor dem Schlafengehen einschaltest, unterdrückt es nicht dein Melatonin, sondern bereitet dich auf den Schlaf vor.

Und wenn du unbedingt bis spät am Computer arbeiten musst? Dann kommen die Blaulichtfilterbrillen. Sie filtern das blaue Licht des Bildschirms heraus, sodass dein Kopf auch während der Arbeit langsam zur Ruhe kommt und du anschließend einschlafen kannst.

Miguel Ortín Wellbeinn

"Du kannst nicht den ganzen Tag an einem Bildschirm kleben und dann erwarten, gut zu schlafen. Rotlicht ist keine Magie, sondern gibt deinem Körper lediglich das natürliche Signal zurück, dass es Zeit ist, sich auszuruhen."

Miguel Ortín — CEO und Physiotherapeut bei Wellbeinn

Selbstfürsorge ist nicht kompliziert

Ich weiß, wie frustrierend es ist, jeden Tag müde aufzuwachen oder mit Beschwerden zu leben, die einfach nicht verschwinden wollen. Aber wie du gesehen hast, geht es manchmal nicht darum, unmögliche Routinen zu absolvieren, sondern zu verstehen, was dein Körper braucht, und auf das Licht zu achten, dem du dich aussetzt. Nimm dir täglich ein paar Minuten Zeit, und du wirst den Unterschied sehen.

Wenn du weiter lernen möchtest, abonniere Wellbeinn University auf YouTube. Und wenn du glaubst, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, Rotlicht zu Hause auszuprobieren und zu sehen, wie es dir bekommt, ist jetzt der beste Moment dafür.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Diese Website ist durch hCaptcha geschützt und es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von hCaptcha.

Neueste Geschichten

Dieser Abschnitt enthält derzeit keine Inhalte. Füge über die Seitenleiste Inhalte zu diesem Abschnitt hinzu.